Klassenfahrt der 8a nach Sonneberg

Vom 7. 10.-10. 10. 2019 war die 8a im kleinen Ort Neufang bei Sonneberg in Thüringen.
Nach einer nicht für alle Schüler geeigneten, kurvenreichen Fahrt mit dem Bus erreichten wir am frühen Nachmittag das Gästehaus des Outdoor Inns, welches für sein vielfältiges Outdoor-Angebot in unsere Schule schon bekannt ist.
Am Ankunftstag konnten wir Natur, Aussicht und frische Luft bei bestem Wetter und viel Freizeit genießen. Mit Fußball, Wikingerschach oder Tischtennis kamen die Sportbegeisterten auf ihre Kosten. Andere erkundeten die angrenzenden Wälder oder lebten sich bei Gesprächen und Spielen in ihren Zimmern ein. Am Abend gab es Stockbrot, welches einige Schülerinnen selbst vorbereitet hatten und Marshmallows am Lagerfeuer. Es wurde bis in die Nacht gesungen und Gitarre gespielt.
Am nächsten Morgen erwarteten uns eine dichte  Wand aus Nebel und häufige Regenschauer. Dem Wetter trotzend traten die Schülerinnen und Schüler zunächst die Funolympiade an.
Nachdem die Herausforderung auf der Riesenwippe bereits beim zweiten Versuch gelang war das Eis gebrochen und es folgte eine besondere Form von „Vier gewinnt“, ein Balancespiel, welches nur bei guter Teamarbeit gelingen konnte und gelungen ist sowie Gummistiefelweitwurf. Letzteres entpuppte sich als gefährlicher als man vermuten würde, da genaues Zielen nur schwer möglich war.
Nach dem Mittagessen gab es weitere Spiele, aufgrund des Wetters dann aber im Haus. Den Abschluss machte ein Wettbewerb im Biathlonschießen, wobei einige Schüler und Schülerinnen erstaunliches Talent bewiesen. Die in zwei Gruppen aufgeteilte Klasse beendete den gesamten Tag mit einem verdienten Unentschieden. Für Mittwoch war eine GPS-Tour zu einem Kletterfelsen geplant. Ausgestattet mit drei GPS-Geräten traten wir die gut zweistündige Wanderung durch Berg und Tal an. Vor Ort gab es dann zunächst Mittagessen im Freien. Gestärkt konnten die Schülerinnen und Schüler dann am Felsen klettern, die Kletterer sichern oder sich im Bogenschießen versuchen. Die Leistungen sowohl im Klettern, als auch im Bogenschießen überraschten sogar die erfahrenen Trainer vor Ort. Viele Jungen und Mädchen sind hier über sich selbst hinausgewachsen.
Mit wenig Begeisterung und Motivation traten die meisten von uns den Rückweg zurück auf „unseren“ Berg an. Nach weiteren zwei Stunden und insgesamt zwölf Kilometern Fußmarsch haben wir dann das Outdoor Inn erreicht. Trotz all der Strapazen waren einige Schüler bereits wenige Minuten nach unserer Rückkehr bereit zum Tischtennisspielen und Kickern.
Der Abend klang entspannt aus, mit guten Gesprächen, dem altbewährten Wahrheit oder Pflicht Spiel, Kickern, Tischtennis und Glitzertattoos.
Am Donnerstag traten wir um 10 Uhr, erschöpft von einer viel zu kurzen Nacht, eine gespenstisch ruhige Heimreise auf einer weniger kurvigen Strecke an.